Satzung

Satzung

Satzung des Schwimmclub Wörth am Rhein 1971 e.V.      

Fassung vom 19.05.1971
mit den Änderungen vom 23.02.2018

§ 1 Name und Sitz des Vereins

1. Der am 19. Mai 1971 gegründete Verein führt den Namen Schwimmclub Wörth am Rhein e. V. (SCW).

2. Er hat seinen Sitz in Wörth am Rhein und ist unter der Nr. VR II/71 in das Vereinsregister des Amtsgerichts Kandel eingetragen - geführt beim Amtsgericht Landau -.

3. Der Verein ist Mitglied im Südwestdeutschen Schwimmverband e. V.

§ 2 Zweck und Ziel des Vereins

1. Der Verein bezweckt die körperliche Ertüchtigung seiner Mitglieder durch die Pflege aller Arten des Schwimmsports.

2. Er ist selbstlos tätig, verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke, sondern ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung und ist frei von politischen, konfessionellen sowie rassentrennenden Bindungen und Bestrebungen.

3. Alle Einnahmen, das Vermögen und etwaige Gewinne des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen  begünstigt werden.

§ 3 Mitgliedschaft

1. Die Mitgliedschaft ist schriftlich beim Vorstand zu beantragen. Sie wird wirksam, wenn der Vorstand der Aufnahme des neuen Mitgliedes mehrheitlich zugestimmt und sie diesem in geeigneter Form bestätigt hat.

Im Falle der Ablehnung eines Aufnahmeantrages hat der Vorstand dies dem Antragsteller näher zu begründen.

2. Die Mitgliedschaft erlischt

a) durch Austritt           b) durch Ausschluss          c) durch Ableben eines Mitgliedes

Zu a: Der Austritt aus dem Verein (Kündigung) erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand des SCW. Der Austritt kann nur unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von sechs Wochen zum Ende eines Kalenderjahres erklärt werden. Zur Einhaltung der Kündigungsfrist ist der rechtzeitige Zugang der Kündigungserklärung erforderlich. Bei Beendigung der Mitgliedschaft, erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedschaftsverhältnis. Noch ausstehende Verpflichtungen, insbesondere ausstehende Beitragspflichten, bleiben unberührt.

Zu b: Wenn wichtige Gründe vorliegen, kann ein Mitglied durch Mehrheitsentscheidung des Vorstandes ausgeschlossen werden. Als wichtige Gründe gelten vereinsschädigendes Verhalten, Beitragsrückstände sowie grobe Verstöße gegen sportliche Regeln oder gegen die Satzung des SCW. Die Gründe für den Ausschluss sind dem Mitglied schriftlich mitzuteilen. Auf Wunsch gewährt ihm der Vorstand Gelegenheit zur mündlichen Rechtfertigung.

Legt es gegen den Ausschluss Berufung ein, so wird dieser erst gültig, wenn ihn die nächstfolgende Mitgliederversammlung bestätigt. Bis dahin ruhen alle Rechte und Pflichten des Mitgliedes.

3. Scheidet ein Mitglied aus, so hat es keinerlei Anspruch auf das vorhandene Vereinsvermögen oder die Rückzahlung von Beiträgen. Die Gründe für das Ausscheiden sind insoweit bedeutungslos.

4. Auf Vorschlag des Gesamtvorstandes kann die Hauptversammlung Personen, die sich um den Verein in besonderer Weise verdient gemacht haben, zu Ehrenmitgliedern ernennen.

§ 4 Geschäftsjahr, Geschäftsordnung

1. Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

2. Durch Beschluss der Hauptversammlung gibt sich der Verein eine Geschäftsordnung. Sie regelt die Geschäftsführung durch den Vorstand und ist Richtlinie für den Ablauf der Hauptversammlung. Soweit dies nicht durch die Satzung geschieht, regelt sie auch die bei Wahlen und Beschlussfassungen gültigen Vorschriften.

§ 5 Beiträge

1. Die Mitgliedsbeiträge unterliegen der Bringschuld.

2. Sie werden jährlich im Voraus (Anfang Februar) per Lastschrift eingezogen. Hierzu erteilen die Mitglieder dem Verein ein SEPA-Lastschriftmandat. Weiterhin sorgen sie für ausreichend Deckung auf ihrem angegebenen Konto. Durch Rücklastschriften entstehende Kosten werden dem Mitglied in Rechnung gestellt.

3.  In Ausnahmefällen kann der Vorstand andere Zahlverfahren vereinbaren. Es ist dem Vorstand freigestellt, Zahlungserinnerungen an die Mitglieder zu versenden.

4. Die Beitragshöhe wird von der Hauptversammlung festgesetzt. Sie gilt bis zum Ende des Geschäftsjahres, in dem eine Beitragsänderung beschlossen wird.

5. Beschlussfassungen über Beitragsänderungen werden erst zu Beginn des nächstfolgenden Geschäftsjahres wirksam.

6. Ehrenmitglieder sind beitragsfrei.

§ 6 Organe des Vereins

1. Die Organe des Vereins sind,

1.1 die Hauptversammlung

1.2 der Vorstand

§ 7 Hauptversammlung

1. Die Hauptversammlung ist vom Vorstand nach Schluss eines Geschäftsjahres bis spätestens zum 31.3. des folgenden Geschäftsjahres einzuberufen.

2. Jedes stimmberechtigte Mitglied ist mit einer schriftlichen Einladung spätestens 14 Tage vor dem Termin der Versammlung zu benachrichtigen.

3. In der Einladung sind die nachfolgenden Tagungsordnungspunkte zur Hauptversammlung zu nennen, und zwar:

3.1  Bericht des Vorstandes und Vorlage des Haushaltsplans für das neue Geschäftsjahr.

3.2  Bericht der Kassenprüfer

3.3  Wahl des Versammlungsleiters

3.4  Entlastung des Vorstandes

3.5  Bestellung eines Wahlausschusses

3.6  Wahl des Vorstandes

3.7  Wahl der Kassenprüfer

Werden Satzungsänderungen beantragt, so ist dies in einem besonderen Tagesordnungspunkt zu behandeln.

4. Der Vorsitzende leitet die Versammlung. Er kann sich von einem anderen Vorstandsmitglied vertreten lassen.

5. Über die Versammlung ist eine Niederschrift anzufertigen. Sie soll die wesentlichen Teile des Versammlungsablaufs, Wahlergebnisse und Beschlussfassungen festhalten.

6. Die Niederschrift ist von zwei Vorstandsmitgliedern, die an der Versammlungsleitung beteiligt waren sowie dem Verfasser zu unterzeichnen.

7. Aus wichtigen Gründen kann der Vorstand jederzeit zu einer außerordentlichen Hauptversammlung einladen.

8. Wenn 25% der stimmberechtigten Mitglieder dies unter Angabe der Beweggründe schriftlich beantragen, hat der Vorstand innerhalb 4 Wochen nach Eingang des Antrages eine außerordentliche Hauptversammlung einzuberufen.

9. Für die außerordentliche Hauptversammlung gelten Ziffer 2 (unter Nennung der Tagesordnungspunkte), Ziffer 4, Ziffer 5, Ziffer 6 und Ziffer 10 entsprechend.

10. Stimmberechtigt sind auf einer Hauptversammlung alle Mitglieder, die das sechzehnte Lebensjahr vollendet haben. Bei Mitgliedern, die das sechzehnte Lebensjahr noch nicht vollendet haben, kann das Stimmrecht stellvertretend durch einen (die) Erziehungsberechtigten wahrgenommen werden, sofern dieser nicht selbst Mitglied ist.

11. Es können nur Mitglieder in den Vorstand gewählt werden, die das achtzehnte Lebensjahr  vollendet haben.

12. Auf der Hauptversammlung sind zwei Kassenprüfer zu wählen, die innerhalb des Vereins kein anderes Amt bekleiden dürfen. Ein Kassenprüfer kann höchstens zwei Jahre hintereinander gewählt werden.

13. Bei Wahlen ist gewählt, wer die höchste Stimmenzahl erreicht. Ergibt sich Stimmengleichheit, so entscheidet das Los.

14. Bei Beschlussfassung entscheidet, wenn die Satzung nichts anderes vorschreibt, die Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Ergibt sich Stimmengleichheit, so gilt der Antrag als abgelehnt.

§ 8 Vorstand

1. Der Vorstand setzt sich zusammen aus
        1. dem 1. Vorsitzenden
        2. dem Geschäftsführer
        3. dem Schatzmeister
        4. dem Tauchwart
        5. dem Leiter Trainingsbetrieb
        6. dem Jugendleiter
        7. dem Eventmanager
        8. dem Pressewart
        9. bis zu 4 Beisitzern

2. Die einzelnen Mitglieder des Vorstandes werden von der Hauptversammlung für die Dauer des Zeitraumes von 2 Jahren bis zur nächsten Hauptversammlung gewählt. Abwahl auf einer davor liegenden außerordentlichen Hauptversammlung und Wiederwahl ohne Häufigkeitsbeschränkung sind zulässig. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes während der Amtsperiode aus, so kann der Vorstand ein Ersatzmitglied bis zur nächsten Hauptversammlung benennen.

3. Durch die Hauptversammlung wird eines der anderen Vorstandsmitglieder zum Stellvertreter des 1. Vorsitzenden gewählt (2.Vorsitzender).

4. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Vorstandsmitglieder an der Sitzung teilnimmt. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme der/des Vorsitzenden, ersatzweise der/des stellvertretenden Vorsitzenden. Von den Vorstandssitzungen sind Protokolle anzufertigen.

5. Vorstand im Sinne von § 26 Abs. 2 BGB ist der Vorsitzende. Er kann seine Vertretungsvollmacht im Rahmen allgemein gültiger Rechtsvorschriften befristet und schriftlich auf ein anderes Vorstandsmitglied übertragen.

6. Dem Vorstand obliegt die Führung der laufenden Geschäfte einschließlich der Beschlussfassung über die Verwendung der Mittel. Zur Festlegung seiner Arbeitsweise kann sich der Vorstand eine Geschäftsordnung geben.

7.  Jedes Vorstandsmitglied arbeitet innerhalb des ihm unterstellten Ressorts nach Maßgabe der Satzung, sowie von Vorstands- oder Versammlungsbeschlüssen weitgehend selbständig und verantwortlich. Es kann geeignete Mitglieder zu jeglicher Form von Mitarbeit hinzuziehen und insoweit auch Verantwortung und Zuständigkeit auf diese übertragen. Hiervon sind der Vorsitzende unverzüglich und die übrigen Vorstandsmitglieder vor der nächstfolgenden Vorstandssitzung zu unterrichten. Sie können durch Mehrheitsbeschluss verlangen, dass die Hinzuziehung bestimmter Mitglieder für die Ressortarbeit unterbleibt.

8. Beisitzer können für konkrete Aufgaben gewählt werden, aber auch mit wechselnden Aufgaben betraut werden. Sie können vom Vorstand auch während der Amtsperiode ernannt werden und müssen dann erst durch die nächste Hauptversammlung bestätigt werden.

§ 9 Satzungsänderungen

1. Satzungsänderungen sind von der Hauptversammlung oder außerordentliches Hauptversammlung mit Zweidrittelmehrheit zu beschließen.

2. Anträge auf Satzungsänderung sind beim Vorstand mindestens 7 Tage vor der Hauptversammlung einzureichen.

§ 10 Auflösung des Vereins

1. Sinkt die Mitgliederzahl unter 12 herab oder ist der Verein außerstande, seinen Zweck zu erfüllen, so kann die Auflösung des Vereins in einer Hauptversammlung oder außerordentlichen Hauptversammlung mit einer Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.

2. Das bei der Auflösung oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke vorhandene Vereinsvermögen fällt der Gemeinde Wörth am Rhein zu, die es unmittelbar und ausschließlich zur Weiterverwendung für gemeinnützige Zwecke des Sports zu verwenden hat.